Ergebnisse

Die dialogische Anlage von PrEval ermöglicht es, ein gemeinsames Problem­verständnis der verschiedenen Präventions­akteure zu entwickeln. Der PrEval-Verbund wird auf dieser Basis operativen Mehrwert für verschiedene Anwender.innen erzeugen: für die Fachpraxis werden in Pilotstudien multi­methodische Evaluations­designs entwickelt, testweise umgesetzt und zur Anwendung in der Präventions­praxis veröffentlicht. Für politische Entscheidungs­träger.innen, die Verwaltung und die Sicherheits­behörden werden auf Basis der Forschungs­erkenntnisse von PrEval die Planungs­grundlagen und die Qualität im Bereich der Prävention verbessert.

PrEval wird seine Projekt­ergebnisse in verschiedenen Publikations­formaten zusammen­fassen. Diese werden hier Schritt für Schritt verlinkt und zum kosten­freien Download zur Verfügung gestellt.


Die Extremismusprävention in Deutschland ist breit aufgestellt, mit einer Vielzahl von Akteur.innen, Ansätzen und Maßnahmen. Diese Vielfalt ist eine zentrale Stärke. Zugleich stellt sie die Qualitätssicherung, beispielsweise in Form einer Evaluation, vor große Heraus­forderungen, da sie vielfältige Perspektiven vereinigen muss. Evaluierung kann die Wirkung einer Präventions­maßnahme ermitteln, fokussiert aber oft auch das Management innerhalb einer Maßnahme. In jedem Fall unterstützt Evaluierung die Weiter­entwicklung von Maßnahmen auf wissen­schaftlicher Grundlage. Dies gelingt jedoch nur, wenn Evaluierte und Evaluierende über ein gemeinsames Problem- und Zielverständnis verfügen, das sowohl die Bedürfnisse der Praxis als auch wissen­schaftliche Kriterien einschließt.

pdf-Download: Junk, Julian/Klöckner, Mona/Kroll, Stefan/Leimbach, Katharina/Schlicht-Schmälzle, Raphaela/Tultschinetski, Sina (2020): Evaluation in der Extremismusprävention. Chancen einer vielfältigen Landschaft nutzen, PRIF Spotlight 8/2020, Frankfurt/M.

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat