PRIF Reports

Die PrEval-Report­reihe fasst die zentralen Projekt­ergebnisse zusammen. Dabei wird zum einen ein systematischer Über­blick über die Evaluations­bedarfe der deutschen Träger­land­schaft in den Präventions­feldern Islamistischer Extremismus wie Rechts­extremismus geboten, die bestehenden Kapa­zitäten für Evaluation und wissen­schaftliche Begleitung von Präventions­maß­nahmen erhoben sowie Evaluations­strukturen inter­national ver­gleichend analysiert. Zum anderen werden multi­methodische Evaluations­designs vor­gestellt, die im Rahmen der PrEval-Pilot­studien für spezifische Präventions­maß­nahmen in enger Zusammen­arbeit mit den Trägern (und teilweise auch Mittel­gebern) dieser Maß­nahmen ent­wickelt wurden.

Bislang im Rahmen der Report­reihe erschienen:


Erfolgsbedingungen und Herausforderungen für die Zusammenarbeit von Fachpraxis und Wissenschaft bei der Evaluation von Angeboten politischer Bildung

Die Frage, wie Maß­nahmen der politischen Bildung und zur Extremismus­prävention wirkungs­voll evaluiert werden können, um ihre Qualität sicher­zu­stellen, ist von hoher Relevanz – sowohl für die Fach­praxis als auch für die zu­ständigen Behörden. Eine Zusammen­arbeit zwischen Fachpraxis und Wissen­schaft kann dazu bei­tragen, Evaluations­vorhaben und Prozesse der Qualitäts­sicherung bedarfs­gerecht und praxis­relevant um­zu­setzen. Der vor­liegende Report zeichnet anhand einer Pilot­studie exem­plarisch nach, wie diese Zusammen­arbeit bei der Ent­wicklung von Evaluations­designs ge­staltet werden kann. Die Autor:innen analysieren die Heraus­forderungen und Erfolgs­bedingungen auch im Hin­blick auf weitere Evaluations­vorhaben. Dabei gehen sie besonders auf die Prinzipien der Parti­zipation, der Multi­perspektivität und der Multi­methodik ein.

pdf-Download: Schlicht-Schmälzle, Raphaela/Theis, Désirée/Tultschinetski, Sina/Verhovnik-Heinze, Melanie/Kautz, Christian/Kirchmann, Maryam (2021): Erfolgsbedingungen und Herausforderungen für die Zusammenarbeit von Fachpraxis und Wissenschaft bei der Evaluation von Angeboten politischer Bildung, PRIF Report 5/2021, Frankfurt/M.


Außerdem im Rahmen des PrEval-Projekts als GPPi-Study erschienen:

Extremismusprävention evaluieren: Institutionelle Strukturen im internationalen Vergleich

Um aus Eva­luationen den größt­möglichen Nutzen zu ziehen, kommt es wesent­lich darauf an, effektive insti­tutionelle Strukturen auf­zu­bauen. Diese wirken sich maß­geblich darauf aus, wer Einfluss auf die Ziel­setzung, Be­auftragung, Finan­zierung und Durch­führung von Evaluationen hat und in­wieweit Eva­luations­ergebnisse dazu genutzt werden, zu­künftiges Handeln zu ge­stalten. Im Rahmen des PrEval-Projekts unter­sucht diese Studie inter­nationale Beispiele für solche Eva­luations­strukturen. Die Autor:innen gehen ins­besondere auf jene Lehren aus dem inter­nationalen Kontext ein, die als Grund­lage für die Weiter­entwicklung der deutschen Extremismus­präven­tions­land­schaft dienen können.

pdf-Download: Asena Baykal, Asena/Bressan, Sarah/Friedrich, Julia/Pasquali, Giulia/Rotmann, Philipp/Wagner, Marie (2021): Extremismusprävention evaluieren: Institutionelle Strukturen im internationalen Vergleich. GPPi-Study, Berlin.

Die Studie ist parallel auch auf Englisch erschienen.