PrEval Verbundpartner

PrEval wird von einem Verbund aus einschlägigen Forschungs­­instituten und einem Träger aus der Fach­praxis getragen:

  • Leibniz-­Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (HSFK/PRIF)
    Koordination des Verbunds, Ansprech­partner: Dr. Julian Junk und Dr. Stefan Kroll
    Die HSFK analysiert nicht nur die Be­dingungen von Konflikten, sondern entwickelt auf der Basis der Unter­suchungen innovative Trans­formations- und Lösungs­­konzepte, in denen abnehmende Gewalt, zunehmende soziale Gerechtig­keit und politische Freiheiten in Ge­sellschaften verbunden werden können. Seit einigen Jahren sind die Schwer­­punkte gesell­schaft­licher Frieden und der Umgang mit Radikalisierung und politischer Gewalt hinzugekommen. Als Leibniz-Institut legt die HSFK zudem einen Schwer­punkt auf bundes­weiten und inter­nationalen Wissens­­transfer und Politik­­beratung. Die HSFK koordiniert den PrEval Verbund.
  • DIPF Leibniz-Institut für Bildungs­forschung und Bildungs­information
    Ansprech­­partner.innen: Dr. Jan-Henning Ehm und Dr. Juliane Grünkorn
    Das DIPF erarbeitet, dokumentiert und vermittelt Wissen über Bildung – mit einer für Deutsch­land einzig­artigen Kombination aus empirischer Bildungs­­forschung, digitaler Infra­struktur und gezieltem Wissens­­transfer. Das Leibniz-Institut unterstützt Wissen­schaft, Politik und Praxis im Bildungs­bereich und trägt dazu bei, dass Bildung gelingt und Heraus­­forderungen im Bildungs­­wesen bewältigt werden können. Expertise besteht ins­besondere im Bereich des Bildungs­­monitoring, der Im­plementation von Formaten, die dem Aus­tausch von Wissen­schaft und Praxis dienen sowie der Evaluationen von Präventions­­maßnahmen. Im PrEval Verbund setzt das DIPF gemeinsam mit HSFK und VPN vorwiegend das Arbeitspaket „Entwicklung, Tests und Aufbereitung von multi­methodischen Evaluations­designs“ um.
  • Global Public Policy Institute Berlin (GPPi)
    Ansprechpartner: Philipp Rotmann
    Das GPPi ist ein unabhängiges und gemein­nütziges Forschungs­­institut für globale Fragen mit Sitz in Berlin. Das GPPi verfügt über erhebliche Erfahrung in der Durch­­führung von Evaluierungen, in Fragen der institutionellen Gestaltung von Evaluierungs­­funktionen und organisatorischem Lernen sowie in der Umsetzung von Projekten zur Prävention von gewalt­­tätigem Extremismus, Konflikt- und Gewalt­­prävention. In PrEval setzt das GPPi das Arbeitspaket „International vergleichende Erfassung von Evaluations­­strukturen“ um.
  • Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld (IKG)
    Ansprechpartner.innen: Prof. Dr. Andreas Zick und Manuela Freiheit
    Das IKG untersucht die Grund­lagen, Äußerungs­­formen und Folgen von Radikalisierung und kollektiver Aktion, Vorurteilen und Dis­kriminierung, sowie Migration, Akkulturation und Integration aus inter­­disziplinärer Perspektive. Der Fokus ist dabei auf empirische Analysen inner­­gesell­schaftlicher Konflikte gerichtet. Ebenso hat das IKG jahre­­lange Erfahrungen im Wissens­­transfer. Im PrEval Verbund setzt das IKG das Arbeits­paket „Mapping von Evaluations­kapazitäten“ um.
  • Violence Prevention Network (VPN)
    Ansprechpartner.innen: Judy Korn und Dr. Dennis Walkenhorst
    Violence Pre­vention Network arbeitet mit politisch bzw. religiös ideologisierten Personen und deren Angehörigen. Neben der De­­radikalisierung extremistisch motivierter Gewalt­­täter.innen hat sich das Team von VPN über Jahre eine bundes­weit anerkannte Expertise im Bereich der Extremismus­­prävention erworben. Die Fach­kräfte von Violence Prevention Network arbeiten bundes­weit u.a. in Justiz­­vollzugs­­anstalten sowie eigenen Beratungs­­stellen und bieten Fort­­bildungen für Multi­plikator.innen und Work­shops für Jugendliche an. Parallel zu der praktischen Arbeit fördert VPN durch innovative Forschungs- und Ent­wicklungs­­projekte die Verknüpfung von Wissen­schaft und Praxis. Im PrEval Verbund setzt VPN gemeinsam mit der HSFK das Arbeitspaket „Monitoring der Evaluations- und Qualitäts­sicherungs­bedarfe“ sowie gemeinsam mit HSFK und DIPF das Arbeitspaket „Entwicklung, Tests und Auf­­bereitung von multi­­methodischen Evaluations­­designs“ um.