Bedarfsorientierte Evaluation in sicherheitsrelevanten Kooperationskontexten
Bedarfsorientierte Evaluation in sicherheitsrelevanten Kooperationskontexten. Konzeption eines Evaluationsdesigns
Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteuren systematisch erfassen und verbessern? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine PrEval-Pilotstudie im Zeitraum von 2022 bis 2024. Ziel war es, ein Forschungsdesign zu entwickeln, das Qualitätsmerkmale solcher Kooperationen sichtbar macht und Hinweise für eine bessere Zusammenarbeit liefert.
Drei konkrete Kooperationskontexte aus verschiedenen Bundesländern wirkten aktiv an der Entwicklung mit. Zum Auftakt kamen Vertreter*innen aus Behörden und Zivilgesellschaft in einem speziell für diesen Anlass (weiter-)entwickelten Rollenspiel zusammen. Ziel des gewählten Ansatzes war es, Perspektivwechsel zu ermöglichen und so zentrale Themen, Rollenverständnisse und mögliche Spannungsfelder sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage wurden praxisorientierte Indikatoren und Empfehlungen entwickelt, die Akteur*innen aus Sicherheitsbehörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie der Evaluationspraxis dabei unterstützen sollen, komplexe Kooperationen künftig gezielt zu evaluieren und weiterzuentwickeln.
Publikationen
Die Untersuchung ist ein wichtiger Baustein im PrEval-Netzwerk und wird im Rahmen unterschiedlicher PrEval-Publikationen wie etwa im PrEval Monitor 2024 aufgegriffen und diskutiert.
Eine ausführliche Darstellung findet sich in unserer PrEval Studie.
Die Studie zum Download
Federführung
i-unito
unter Mitarbeit von:
Svetla Koynova und Emma van Heeswijk (Violence Prevention Network)
Ansprechperson
Juliane Kanitz
(i-unito)
kanitz(at)i-unito.de